Hier gibt es die FCI-Rassestandards der bei uns vertretenen Rassen:

English Setter

Gordon Setter

Langhaar Teckel

Weimaraner

Rassestandard English Setter
Allg. Erscheinungsbild
Charakteristika
Wesen
Kopf und Schädel
Augen
Behang
Gebiss
Hals
Vorderhand
Gebäude
Rassestandard Gordon Setter
Allg. Erscheinungsbild
Charakteristika
Wesen
Kopf und Schädel
Augen
Behang
Gebiss
Hals
Vorderhand
Gebäude
Rassestandard Langhaar Teckel
Allg. Erscheinungsbild
Charakteristika
Wesen
Kopf und Schädel
Augen
Behang
Gebiss
Hals
Vorderhand
Gebäude
Rassestandard Weimaraner
Allg. Erscheinungsbild
Charakteristika
Wesen
Kopf und Schädel
Augen
Behang
Gebiss
Hals
Vorderhand
Gebäude
Weitere Rasseportraits (Aus dem Ausstellungskatalog des DRV e.V.)
English Setter
Gordon Setter
Irish (red) Setter
Weimaraner
Deutscher Schäferhund
Alaskan Malamute
Rassetypisch: Anna-Mae

FCI-Standard Nr.2 / 20.06.1988 / D
ENGLISH SETTER
Ursprungsland: Großbritannien
Übersetzung: Jochen Mahlfeldt
Klassifikation: Gruppe 7 (Vorstehhunde)

FCI-Standard Nr.6 / 20.06.1988 / D
GORDON SETTER
Ursprungsland: Großbritannien
Übersetzung: Jochen Mahlfeldt und Tilman Heyde
Klassifikation: Gruppe 7 (Vorstehhunde)

FCI-Standard Nr.148 / 09. 05 . 2001 / D
DACHSHUND
Ursprungsland: Deutschland
Übersetzung:
Klassifikation: Gruppe 4 (Dachshunde)
FCI-Standard
WEIMARANER
Ursprungsland: Deutschland
Übersetzung: Jochen Mahlfeldt und Tilman Heyde
Klassifikation: Gruppe 7 -Sektion I-(kontinentale Vorstehhunde; Typ "Braque" )

 
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: von mittlerer Grösse mit klar umrissener Silhouette, Gesamterscheinung und Bewegung elegant. eleganter Hund, mit den Konturen eines Vollblüters. Sein Körperbau ist ausgewogen und mit dem eines leistungsfähigen Jagdpferdes vergleichbar. Vollkommen harmonische Proportionen. Niedrige, kurzläufige, langgestreckte, aber kompakte Gestalt, sehr muskulös, mit keck herausfordernder Haltung des Kopfes und aufmerksamem Gesichtsausdruck. Geschlechtstypische Gesamterscheinung. Trotz der im Verhältnis zum langen Körper kurzen Gliedmassen sehr beweglich und flink.
Mittelgroßer bis großer Jagdgebrauchshund. Zweckmäßiger Arbeitstyp, formschön, sehnig, mit kräftiger Muskulatur. Der Rüden- bzw. Hündinnen-Typ soll eindeutig ausgeprägt sein.
CHARAKTERISTIKA: sehr aktiv mit ausgeprägtem Jagdsinn. intelligent, leistungsfähig, von vornehmer Gelassenheit. Im Wesen freundlich, weder ängstlich noch aggressiv, mit ausgeglichenem Temperament. Passionierter, ausdauernder, feinnasiger und flinker Jagdhund.
Vielseitiger, leichtführiger, wesensfester und passionierter Jagdgebrauchshund mit systematischer und ausdauernder Suche, jedoch nicht übermäßig temperamentvoll. Nase von bemerkenswerter Güte. Raubzeug- und wildscharf, auch mannscharf, jedoch nicht aggressiv. Zuverlässig im Vorstehen und in der Wasserarbeit. Bemerkenswerte Neigung zur Arbeit nach dem Schuss.
WESEN: besonders freundlich und gutmütig. mutig, offen, freundlich und ausgeglichen.
KOPF und SCHÄDEL: der Kopf wird hoch erhoben getragen, er ist lang und verhältnismässig trocken, mit deutlich ausgeprägtem Stop. Schädel von Behang zu Behang oval, mit erkennbar viel Raum für das Gehirn, deutlich hervortretendes Hinterhauptbein. Fang mässig tief und ziemlich viereckig. Die Länge des Fanges vom Stop bis zur Nasenspitze sollte gleich der Länge vom Hinterhauptbein bis zum Stop sein. Nasenlöcher weit, Kiefer von ungefähr gleicher Länge, Lefzen nicht zu sehr pendelnd. Nasenfarbe schwarz oder leberbraun im Einklang mit der Farbe des Haarkleides. Kopf eher tief als breit, Schädel breiter als der Fang, mit erkennbarem Raum für das Gehirn. Schädel leicht gerundet, am breitesten zwischen den Behängen. Ausgeprägter Stop. Länge vom Hinterhauptbein zum Stop größer als vom Stop bis zur Nase. Unterhalb und oberhalb der Augen trocken. Die Wangenpartien gerade so schmal zueinander, wie es einem trockenen Kopf entspricht. Fang lang, mit fast parallenen Linien, weder aufgeworfen noch schwach und spitz zulaufend. Lefzen nicht pendelnd, jedoch deutlich ausgeprägt. Nase groß, breit und schwarz, Nasenlöcher weit geöffnet, Fang nicht ganz so tief wie lang.
OBERKOPF
Schädel : Eher flach, allmählich in den leicht gewölbten Nasenrücken verlaufend.
Stop : Nur angedeutet.
GESICHTSSCHÄDEL :
Nasenschwamm : Gut entwickelt.
Fang : Lang, genügend breit und kräftig. Weit zu öffnen, bis in Höhe der Augen gespalten.
Lefzen : Straff anliegend, den Unterkiefer gut deckend.
Oberkopf: in Harmonie zu der Körpergröße und zum Gesichtsschädel. Beim Rüden breiter als bei der Hündin, jedoch bei beiden im Verhältnis Breite des Oberkopfes zur Gesamtlänge des Kopfes in guter Proportion stehend. Auf der Stirnmitte eine Vertiefung. Hinterhauptbein leicht bis mäßig hervortretend. Hinter den Augen gut verfolgbares Jochbein. Stirnabsatz (Stop) äußerst gering. Gesichtsschädel: Nase: Nasenschwamm groß, über den Kiefer vorstehend. Dunkelfleischfarben, nach hinten allmählich in grau übergehend. - Fang: lang und, besonders beim Rüden, kräftig, im Profil fast kantig wirkend. Fang- und Reißzahnbereich etwa gleich stark. Nasenrücken gerade, oft etwas gewölbt, niemals nach unten durchgebogen. - Lefzen: mäßig überfallend, diese wie Gaumen fleischfarben. Kleine Mundfalte. - Kiefer: kräftig.- Backen: muskulös und deutlich ausgeprägt. "trockener Kopf".
AUGEN: intelligent, sanft und ausdrucksvoll. Augenfarbe von haselnussbraun bis dunkelbraun, je dunkler um so besser. Nur bei Hunden mit der Farbe "Liver Belton" ist ein helleres Auge zulässig. Augenform oval. Augen nicht hervortretend. dunkelbraun, ausdrucksvoll. Weder zu tief liegend noch hervortretend, genügend tief unter den Brauen, ihr Audruck ist entschlossen, intelligent. Mittelgroβ, oval, gut auseinanderliegend, mit klarem, energischem und doch freundlichem Ausdruck, nicht stechend. Farbe leuchtend dunkelrotbraun bis schwarzbraun bei allen Farben der Hunde. Glas-, Fisch- oder Perlaugen bei gefleckten Hunden sind nicht erwünscht, jedoch zu tolerieren.
bernsteinfarben, dunkel bis hell, von intelligentem Ausdruck. Im Welpenalter himmelblau. Rund, kaum schräg gestellt. Lider gut anliegend.
BEHANG: von mittlerer Länge, tief angesetzt, in einer schönen Falte dicht an der Wange anliegend. Spitze des Behangs samtartig, oberer Teil mit feinem, seidigen Haar bedeckt. mittelgroß und dünn. Tief angesetzt und dicht am Kopf anliegend. Hoch, nicht zu weit vorne angesetzt, ausreichend , aber nicht übertrieben lang, abgerundet, beweglich, mit dem vorderen Saum dicht an der Wange anliegend.

breit und ziemlich lang, etwa den Mundwinkel erreichend. Hoch und schmal angesetzt, unten spitz abgerundet. Bei Aufmerksamkeit leicht nach vorne gedreht, gefaltet. Haut: Kräftig. Gut, aber nicht zu eng anliegend.

GEBISS: kräftige Kiefer mit einem perfekten, regelmässigen und vollständigen Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. Vollzahnigkeit erwünscht. kräftige Kiefer mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigen Scherengebiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. Stark entwickelte Ober-und Unterkiefer. Scherengebiss, regelmässig und satt schliessend. Idealweise vollzahnig mit 42 Zähnen entsprechend der Zahnformel, mit kräftigen, genau ineinandergreifenden Eckzähnen.
vollständig, regelmäßig und kräftig. Schneidezähne sich reibend berührend (Scherengebiss).
HALS: ziemlich lang, muskulös und trocken, am Kopfansatz leicht gebogen und gut vom Kopf abgesetzt, zur Schulter hin stärker werdend, keine lose Kehlhaut oder lose Haut unterhalb des Kehlbereichs. Elegant. lang, trocken, gebogen, ohne lose Kehlhaut. Genügend lang, muskulös; straff anliegende Kehlhaut; mit leicht gewölbtem Nacken, frei und hochgetragen.
Edel wirkend und getragen, obere Profillinie geschwungen. Muskulös, fast rund, nicht zu kurz, trocken. Zu den Schultern sich verstärkend und in Rückenlinie und Brust harmonisch übergehend.
VORDERHAND: gut zurückliegende, schräge Schultern, Brust breit und tief, sie liegt gut zwischen den Schulterblättern, ausgeprägtes Brustbein. Die Vorderläufe sind gerade und sehr muskulös mit runden Knochen, Ellenbogen gut anliegend und gut unter dem Körper stehend, Vordermittelfuss kurz, kräftig, rund und gerade. lange Schulterblätter, die gut und schräg zurückliegen. Schulterblattknochen breit und flach, am Widerrist geschlossen. Schultern nicht überladen. Ellenbogen gut unterstellt und dicht am Rumpf anliegend. Vorderläufe mit flachen Knochen, gerade und kräftig. Aufrechter Vordermittelfuß. Allgemeines : Kräftig bemuskelt, gut gewinkelt; von vorne gesehen trockene, gerade gestellte Vorderläufe von guter Knochenstärke mit gerade nach vorn gerichteten Pfoten.
Schultern : Plastisch bemuskelt. Langes, schräg liegendes Schulterblatt, eng am Brustkorb anliegend.
Oberarm : Von gleicher Länge wie das Schulterblatt, nahezu im rechten Winkel zu diesem stehend, starkknochig und gut bemuskelt, an den Rippen anliegend, aber frei beweglich.Ellenbogen : Weder ein- noch ausdrehend.
Unterarm : Kurz, jedoch so lang, daβ der Bodenabstand des Hundes etwa ein Drittel seiner Widerristhöhe beträgt. Möglichst gerade.
Vorderfuβwurzelgelenk : Die Vorderfuβwurzelgelenke stehen einander etwas näher als die Schultergelenke.
Vordermittelfuβ : Der Vordermittelfuβ soll, von der Seite gesehen, weder steil stehen noch auffällig nach vorne gerichtet sein.
Schultern: lang und schräg. Gut anliegend. Kräftig bemuskelt. Gute Winkelung und stark. - Ellbogen: frei und gerade liegend. Weder nach innen noch nach außen gedreht. - Unterarm: lang, gerade gestellt. - Vorderfußwurzelgelenk: kräftig, straff. - Vordermittelfuß: sehnig, leicht schräg gestellt. - Vorderhand: Läufe "hoch", sehnig, gerade und parallel; aber nicht breit stehend.
GEBÄUDE: mäßig lang, Sternum tief, Rippen gut gewölbt. Gut aufgerippt, Lendenpartie breit und leicht geschwungen. Brust nicht zu breit mäßig lang, Sternum tief, Rippen gut gewölbt. Gut aufgerippt, Lendenpartie breit und leicht geschwungen. Brust nicht zu breit. Obere Profillinie : Harmonisch vom Nacken bis zur leicht abfallenden Kruppe verlaufend.
Widerrist : Ausgeprägt.
Rücken : Nach dem hohen Widerrist im Verlauf der weiteren Brustwirbel gerade oder leicht nach hinten geneigt verlaufend. Fest und gut bemuskelt.
Lenden : Kräftig bemuskelt, genügend lang.
Kruppe : Breit und genügend lang, leicht abfallend.
Brust : Brustbein gut ausgeprägt und so stark vorspringend, daβ sich an beiden Seiten leichte Gruben zeigen. Der Brustkorb ist von vorn gesehen oval, von oben und von der Seite gesehen groβräumig, Herz und Lunge volle Entwicklung gewährend, weit nach hinten aufgerippt. Bei richtiger Länge und Winkelung von Schulterblatt und Oberarm verdeckt der Vorderlauf in Seitenansicht den tiefsten Punkt der Brustlinie.
Untere Profillinie und Bauch : Leicht aufgezogen.
Oberlinie: Von der geschwungenen Halslinie über den gut ausgeprägten Widerrist harmonisch in den relativ langen, festen Rücken übergehend. Widerrist: gut ausgeprägt. Rücken: fest und muskulös, ohne Senkung. Hinten nicht überbaut. Ein etwas längerer Rücken ist, da rasseeigentümlich, nicht fehlerhaft. Brust: Kräftig, aber nicht übermäßig breit; mit genügender Tiefe - fast bis zum Ellenbogen reichend - und genügender Länge. gute Wölbung, ohne tonnenförmig zu sein, mit langen Rippen, vor Brust gut ausgeprägt. Bauchlinie: leicht ansteigend, Bauch aber nicht aufgezogen.
HINTERHAND: breite, leicht gewölbte Lendenpartie, kräftig und muskulös. Läufe sehr muskulös, das gilt auch für die Unterschenkel, Kniegelenke gut gewinkelt, von der Hüfte bis zu den Sprunggelenken gute Länge der Schenkel. Sprunggelenke weder ein- noch ausdrehend und gut tiefstehend. zwischen Hüfte und Sprunggelenk lang, breit und muskulös. Abstand vom Sprunggelenk bis zu den Ballen kurz und gerade. Kräftiger Hintermittelfuß. Kniegelenke gut gewinkelt. Lage des Beckenknochens tendiert zur Waagerechten. Allgemeines : Kräftig bemuskelt, in guter Proportion zur Vorderhand. Knie-und Sprunggelenke stark gewinkelt, Hinterläufe parallel, weder eng noch weit auseinandergestellt.
Oberschenkel : Soll von guter Länge und kräftig bemuskelt sein.
Kniegelenk : Breit und kräftig mit ausgeprägter Winkelung.
Unterschenkel : Kurz, annähernd im rechten Winkel zum Oberschenkel stehend, gut bemuskelt.
Sprunggelenk : Kräftig sehnig und trocken.
Hintermittelfuβ : Relativ lang, gegen den Unterschenkel beweglich, leicht nach vorn gebogen.
Hinterhand: Läufe "hoch", sehnig bzw. gut bemuskelt. Parallel gestellt, nicht nach außen oder innen gedreht. - Oberschenkel: genügend lang, kräftig und gut bemuskelt. - Kniegelenk: kräftig und straff. - Unterschenkel: lang, Sehnen deutlich hervortretend. - Sprunggelenk: kräftig und straff. - Hintermittelfuß: sehnig, fast senkrecht stehend. -
PFOTEN: gut gepolstert, geschlossen, mit dicht zusammenstehenden und gut aufgeknöchelten Zehen, sie sind durch einen dazwischenliegenden dichten Haarbewuchs gut geschützt. oval, geschlossen, mit gut aufgeknöchelten Zehen; zwischen den Zehen üppig behaart. Gut gepolsterte Zehen und Ballen.

Vorderpfoten : Zehen eng aneinanderliegend, gut gewölbt, mit kräftigen, widerstandsfähigen, gut gepolsterten Ballen und kurzen, starken Krallen. Die fünfte Zehe hat keine Funktion, darf aber nicht entfernt werden.
Hinterpfoten : Vier eng aneinanderliegende Zehen, gut gewölbt. Voll auf den kräftigen Ballen fuβend.

Vorderpfoten: geschlossen und kräftig. Gerade zu Körpermitte stehend. Zehen gewölbt. Längere Mittelzehen sind rasseeigentümlich und somit nicht fehlerhaft. Krallen hell- bis dunkelgrau. Ballen gut pigmentiert, derb. Hinterpfoten: geschlossen und kräftig, ohne Wolfskrallen. Sonst wie Vorderpfoten
GANGART / BEWEGUNG: freie, anmutige Bewegung, die den Eindruck von Schnelligkeit und Ausdauer vermittelt. Freie Bewegung aus den Sprunggelenken bewirkt den kraftvollen Schub. Von hinten betrachtet bilden Hüfte, Knie- und Sprunggelenk eine Linie. Kopf natürlich hoch getragen. gleichmässiger, freier und korrekter Bewegungsablauf mit sehr viel Schub. Der Bewegungsablauf soll raumgreifend, flieβend und schwungvoll sein, mit weitem, bodennahem Vortritt, kräftigem Schub und eine leicht federnde Übertragung auf die Rückenlinie bewirken. Die Rute soll dabei in harmonischer Verlängerung der Rückenlinie, leicht abfallend, getragen werden. In der Aktion sind Vorderhand und Hinterhand parallel ausgreifend.
Bewegungsablauf in allen Gangarten raumgreifend und fließend. Hinter- und Vorderläufe parallel gesetzt. Galoppsprung lang und flach. Im Trab Rücken gerade bleibend. Passgang ist unerwünscht.
RUTE: annähernd in Höhe und Linie des Rückens angesetzt, mittellang, nicht tiefer, als bis zu den Sprunggelenken reichend, weder gedreht oder gewunden, leicht gebogen oder krummsäbelförmig. Dabei jedoch ohne die geringste Tendenz die Rute erhoben zu tragen. Die Befederung oder Fahne hängt in langen, buschigen Fransen nach unten. Die Befederung beginnt knapp unterhalb des Rutenansatzes, sie wird zur Mitte hin länger und die Fransenlänge wird zum Rutenende hin wieder kürzer. Haar lang, glänzend, weich und seidig, leicht gewellt, aber nicht gelockt. Die Rute wird in der Bewegung lebhaft von einer Seite zur anderen geschlagen, dabei in einer Ebene mit der Rückenlinie, jedoch nicht darüber, getragen. gerade oder leicht säbelförmig, nicht über die Sprunggelenke hinabreichend. Waagerecht oder unterhalb der Rückenlinie getragen. Am Ansatz kräftig, zu einer feinen Spitze auslaufend. Die Befederung bzw. die Fahne beginnt in der Nähe des Rutenansatzes, ist lang und gerade und nimmt zur Spitze hin gleichmäßig ab. Nicht zu hoch angesetzt, in Verlängerung der Rückenlinie getragen. Im letzten Drittel der Rute ist eine geringfügige Krümmung zulässig.
Rutenansatz etwas tiefer unter der Rückenlinie als bei anderen vergleichbaren Rassen. Rute kräftig und gut behaart. In der Ruhe hängend, bei Aufmerksamkeit und bei der Arbeit waagerecht oder auch höher getragen.
HAARKLEID: vom Hinterkopf in Höhe des Behanges beginnend über den ganzen Körper verteilt, leicht gewellt, aber nicht gelockt, lang und seidig. Hosen an den Hinterläufen und Befederung an den Vorderläufen fast bis zu den Pfoten reichend. am Kopf, an den Vorderseiten der Läufe und an den Spitzen des Behangs kurz und fein. Mäßig lang, glatt, ohne Locken oder Wellung an allen anderen Körperteilen. Die Befederung am oberen Bereich des Behangs ist lang und seidig, an den Rückseiten der Läufe lang, fein, glatt und gerade, die Fransen am Bauch können sich bis zur Brust und zum Hals hin fortsetzen und ist dabei so wenig wie möglich gelockt oder gewellt. Das mit Unterwolle versehene schlichte, glänzende Haar, am Körper anliegend, verlängert sich unter dem Hals und an der Unterseite des Körpers, hängt am Behang über, zeigt an der Hinterseite der Läufe eine deutlich längere Behaarung (Befederung), erreicht seine gröβte Länge an der Unterseite der Rute und bildet dort eine vollständige Fahne.
Kurzhaar: kurzes (aber länger und dichter als bei den meisten vergleichbaren Hunderassen), kräftiges sehr dichtes, glatt anliegendes Deckhaar. Ohne oder mit geringer Unterwolle. Langhaar: weiches, langes Deckhaar, mit oder ohne Unterwolle. Glatt oder leicht wellig. Haar am Behangansatz lang überfallend. An den Behangspitzen ist samtartiges Haar zulässig. Haarlängen an den Seiten 3-5 cm, an der Halsunterseite, der Vorbrust und am Bauch meist etwas länger. Gute Federn und Hosen, jedoch nach unten weniger lang. Rute mit guter Farbe. Zwischenzehenraum behaart. Kopfbehaarung weniger lang. Stockhaarähnliche Behaarung mit mittellangem, dichtem und gut anliegendem Deckhaar, dichter Unterwolle und mäßig ausgebildeten Federn und Hosen kommt bei mischerbigen Hunden gelegentlich vor. elegentlich über der Rückenmitte ein mehr oder weniger gut ausgeprägter dunkler "Aalstrich".
FARBE: Schwarz und Weiss (bluebelton), Orange und Weiss (orangebelton), Zitronenfarben und Weiss (lemonbelton), Leberbraun und Weiss (liverbelton) oder Tricolor, dieses Tricolor besteht aus "bluebelton" und Tan oder "liverbelton" und Tan; hierbei werden Hunde mit Farbtüpfelung (belton) denen mit Platten am Körper bevorzugt. tiefglänzendes Kohlschwarz, ohne Rostschimmer, mit kastanienrotem, d.h. leuchtendem Brand. Schwarze Strichelung (pencil markings) auf den Zehen und ein schwarzer Strich unter dem Unterkiefer erlaubt. a) Einfarbige : Rot, rotgelb, gelb, alles mit oder ohne schwarze Stichelung. Indes ist reine Farbe vorzuziehen und rot wertvoller als rotgelb und gelb zu betrachten. Auch stark schwarz gestichelte Hunde gehören hierher und nicht unter die andersfarbigen. Weiβ ist nicht erwünscht, aber in einzelnen kleinen Flecken nicht ausschlieβend. Nase und Krallen schwarz; rötlich-braun ist auch zulässig, aber nicht erwünscht.
b) Zweifarbige : Tiefschwarz oder braun, je mit rostbraunen oder gelben Abzeichen (Brand) über den Augen, an den Seiten des Fanges und der Unterlippe, am inneren Behangrand, an der Vorbrust, an den Innen- und Hinterseiten der Läufe, an den Pfoten, um den Anus und von dort bis etwa ein Drittel bis zur Hälfte der Unterseite der Rute. Nase und Krallen bei schwarzen Hunden schwarz, bei braunen Hunden braun. Weiβ ist nicht erwünscht, aber in einzelnen kleinen Flecken nicht ausschlieβend. Ein zu stark verbreiteter Brand ist unerwünscht.
c) Gefleckte (getigerte, gestromte) : Die Grundfarbe ist immer die dunkle Farbe (schwarz, rot oder grau). Erwünscht sind unregelmäβige graue aber auch beige Flecken (nicht erwünscht sind groβe Platten). Weder die dunkle noch die helle Farbe soll überwiegen. Die Farbe des gestromten Teckels ist rot oder gelb mit dunkler Stromung. Nase und Krallen wie bei den Ein- und Zweifarbigen.
silber-, reh- oder mausgrau sowie Übergänge zwischen diesen Farbtönen. Kopf und Behänge meist etwas heller. weiße Abzeichen sind nur in geringem Maß an der Brust und an den Zehen zulässig.
ANMERKUNG DER STANDARD KOMMISSION "BELTON":
"Belton" dient als Farbezeichnung für eine Tüpfelung und/oder ein Zusammenlaufen von Farben und gilt für den English Setter. Belton ist ein Dorf in Northumberland und der Name wurde von Mr. Edward Lavarack, dem Züchter, der die Rasse in ihrer heutigen Form geprägt hat, in seinem Buch über die English Setter verwendet, um diese Färbung zu kennzeichnen.
"BRAND":
zwei deutlich erkennbare Punkte über den Augen, die nicht größer als knapp 2cm im Durchmesser sein dürfen. An den Seiten des Fanges nicht über den Nasenansatz hinausreichend, ähnlich einem Streifen von einer Seite zur anderen um das klar abgegrenzte Fangende. Ebenfalls an der Kehle und als zwei große, deutlich abgegrenzte Flecken an der Brust. An den Innenseiten der Hinterläufe, Oberschenkel, an der Vorderseite des Kniegelenks hinablaufend und sich von den Sprunggelenken zu den Zehen nach außen verbreiternd. Hinten an den Vorderläufen bis zum Ellenbogen auf der Vorderseite bis zum Vorderfußwurzelgelenk oder etwas darüber; rund um das Waidloch. Ein sehr kleiner weißer Brustfleck ist gestattet. Keine andere Farbe ist erlaubt.
WICHTIGE PROPORTIONEN: Bei einem Bodenabstand von etwa einem Drittel der Widerristhöhe soll die Körperlänge in einem harmonischen Verhältnis zur Widerristhöhe stehen, etwa 1 zu 1,7 bis 1,8.

WICHTIGE MASSVERHÄLTNISSE: Rumpflänge zu Widerristhöhe etwa 12:11. Längenproportionen des Kopfes von der Nasenspitze bis zum Stirnanfang etwas länger als von dort zum Hinterhauptbein. Vorderhand: Länge Ellenbogen bis Mitte Vordermittelfußknochen und Länge Ellenbogen bis Widerrist etwa gleich .

GRÖSSE: Schulterhöhe: Rüden 65 bis 68 cm, Hündinnen 61 bis 65 cm Schulterhöhe: Rüden 66 cm, Hündinnen 62 cm Teckel : Brustumfang über 35 cm. Gewichtsobergrenze etwa 9 kg.
Zwergteckel: Brustumfang über 30 bis 35 cm, im Alter von mindestens 15 Monaten.
Kaninchenteckel: Brustumfang bis zu 30 cm, im Alter von mindestens
15 Monaten.
Widerristhöhe: Rüden 59-70 cm (Idealmaße 62-67 cm); Hündinnen 57-65 cm (Idealmaße 59-63 cm). Gewicht: Rüden ca. 30-40 kg; Hündinnen ca. 25-35 kg.
FEHLER: jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.
Die M3 (Molaren 3) bleiben bei der Beurteilung unberücksichtigt.
Das Fehlen von zwei PM1 (Prämolaren 1) ist nicht als Fehler zu werten.
Als Fehler ist das Fehlen eines PM2 zu werten, wenn ausser den M3 keine weiteren Zähne fehlen, ebenso eine Abweichung vom korrekt schliessenden Scherengebiss wie z.B. das Zangengebiss.
Hunde mit ausgesprochenem rot-gelben "Brand" dürfen höchstens den Formwert "gut" erhalten. Brauner Brand ist ein schwerer Fehler.
ANMERKUNG: Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden. Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden. Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden.